Olympus OM-D Photography Playground

Dank der vielen aktuellen Arbeit bin ich lange nicht zum aktualisieren meines Blogs gekommen, dies will ich nun wieder nachholen…^^

Berichten möchte ich euch heute vom Olympus OM-D Photograph Playground in Berlin. Da sitze ich am 1. Mai @home und überlege mir was man Schönes machen kann, da begegnet mir auf dpreview.com eine englische Pressemitteilung, dass es aktuell eine total tolle und auch noch kostenfreie Aktion von Olympus in Berlin gibt. Man fragt sich, warum man so etwas von einer englischen Seite erfahren muss und warum die View-Fotocommunity die immerhin Partner zu sein scheint, das nicht bewirbt…aber egal. Der Photography Playground befindet sich in den alten Opernwerkstätten in der Zinnowitzer Straße 9 und hat noch bis zum 24. Mai täglich von 11 bis 19 Uhr geöffnet.

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Was erwartet euch:
Auf mehr als 7000qm hat Olympus ein gigantisches Fotoexperiment, verteilt auf drei Stockwerke, für euch parat. Als extra Bonus könnt ihr (oder sollt) eine aktuelle Olympus OM-D 5 ausleihen und mit der Kamera experimentieren. Die Kamera müsst ihr wieder abgeben, dürft aber die SD-Card mitnehmen. Meine Eindrücke von der OM-D findet ihr hier. Schade war m.E., dass lediglich das Kit-Zoom zur Verfügung stand, was die Kreativität etwas eingrenzte, da es eher lichtschwach (3.5-6.3.) ist und die Räume recht dunkel sind. 

Auf den drei Etagen findet ihr verschiedenste Installationen internationaler Künstler, die wohl mit dem Gedanken erschaffen wurden möglichst fotogen zu sein.

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Direkt in der ersten Etage laden riesige an der Decke installierte Bälle zum experimentieren ein. In der ersten Etage wird ebenfalls an die "kleinen" Gäste gedacht. Neben einem überdimensionierten Kletterkäfig gibt es eine "Model-Ecke" in der man sich verkleiden und anschließen posieren kann…sehr zu Freude der Kinder die ihre Eltern zwingen sich "schön" zu verkleiden. Besonders gut hat mir gefallen, dass auch Kinder eine OM-D ausleihen konnten und hier offensichtlich keine Angst seitens Olympus bestand. So schafft man früh Markenbindung.

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Diese wunderschöne Schwarzlicht-Installation ist von Jeongmoon Chor und kann "begangen" werden, d.h. ihr könnt unendlich viele verschiedene Perspektiven aufnehmen. Allerdings war bei mir nach fünf Minuten Schluss, da ich einfach das Schwarzlicht nicht vertragen habe.

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Sehr interessant fand ich auch einen Raum mit einer Laser-Installation von Shan Blume. Der Raum ist mit riesigen Fensterrahmen versehen die angestrahlt werden, sehr fotogen…

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Leider wurde anscheinend eine "günstige" Nebelmaschine verwendet…die Kopfschmerzen die dank des Nebels entstanden haben sich bis zum nächsten Tag gezogen. Man sollte also nicht zu lange im Raum bleiben.

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Daneben gibt es noch eine weitere Laser-Installation von United Visual Artists und einen Raum mit einer QR-Code Installation die mich an eine Szene aus 2001: Odyssee im Weltraum erinnert hat. Diese Installation war m.E. eine der Besten, denn ihr konntet euch hier mit ausleihbaren Tablets über eine Forschungsprojekt einer Moskauer Universität zum Thema Urbanität informieren.

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Viel interessanter als die verschiedenen Installationen fand ich allerdings das Gebäude selbst. In den historischen Opernwerkstätten findet man Fotomotive zuhauf. Man sollte sich also nicht nur von der Kunst leiten lassen, sondern auch nach Motiven suchen, die etwas abseits liegen.

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Besonders die dritte Etage bietet mit dem interessanten Boden und den unverbauten Wänden viel kreatives Potential.

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Abschließend kann man den Olympus Photography Playground allen Berlinern, aber auch den Berlin-Touristen nur sehr ans Herz legen. Die Zinnowitzer Straße liegt sehr zentral und ist gut zu erreichen (U-Bahn, S-Bahn und Tram) und kann auf jeder Stadttour gut eingeplant werden. In direkter Nachbarschaft liegt z.B. auch das Naturkundemuseum, ein weiteres Highlight wie ich finde.